| BDIA Berlin-Brandenburg - Protokolle | ||||
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BDIA Treffen am 26. Juli 2007 hier wieder eine Zusammenfassung des Geschehens: Für ihre Mitarbeit vielen Dank an Uta Staake-Ansorg, Anna Ehmann, Simone Krieg, Ute Ketterkat, Juliane Moldrzyk, Karlheinz Wendisch, Peter Haydvogel und Daniel Steps. Mit mir immerhin mehr als 10% des Landesverbandes, das spricht für unsere Gemeinschaft! Breitesten Raum nahm die Diskussion um die BMV in Erfurt ein. Die Enttäuschung über die Veranstaltung war mit Händen zu greifen. Vor allem der völlige Mangel einer Perspektive, die vollkommene Ratlosigkeit läßt die Einschätzung zu, daß es sich um eine der schlechtesten Veranstaltungen des BDIA gehandelt hat, die auch altgediente Mitglieder je erlebt haben. Nach eingehender Diskussion wird beschlossen, daß der Landesvorsitzende eine Initiative ins Leben ruft, um Präsidium und alle Landesverbände nochmals zu inhaltlicher Weiterarbeit am begonnenen und in Erfurt gescheiterten Satzungswerk aufzurufen. Es muß doch möglich sein, wieder zu Inhalten zurückzufinden und das Begonnene nochmal zu diskutieren, wo nötig zu verbessern, um eine gemeinsame Perspektive zu erhalten. Auch geht es darum, nicht abzuwarten, was "die da oben" beschließen, sondern selbst Vorschläge zu formulieren und den BDIA aktiv mitzugestalten. Den Text sende ich separat per mail. Ich will hier meine persönliche Meinung zu einer eventuellen Kandidatur für das Präsidium kundtun, da ich nun verschiedentlich angesprochen wurde: Aus der persönlichen Situation als Einzelkämpfer, der seine (kleinen!) Brötchen noch selbst verdienen muß, kann ich mir eine solche Kandidatur derzeit nicht erlauben. Auch bin ich kein Ämtersammler, weshalb ich den Landesvorsitz in solchem Fall niederlegen würde - wer würde mich denn von Euch gern beerben? In einigen inhaltlichen Fragen würde ich mit der gefühlten Mehrheit im BDIA auch kollidieren - Stichworte sind Geschäftsstelle in Berlin, Unabhängigkeit vom Kammerwesen, Öffnung gegenüber Architekten und Designern. Daß ich ein erklärter Gegner des Föderalismus bin, wissen sowieso alle. Inhaltlich muß es weitergehen in der Diskussion um die Zukunft des Berufsstandes - bei geänderten Ausbildungswegen und Demontage der kleinen Fachrichtungen in den Kammergesetzen oder auch bei den Energieausweisen - wo soll der BDIA sich positionieren? Wie wäre es mit einem offenen Diskussionsforum über solche Fragen auf www.bdia.de? Zum Thema Innenarchitektur Offen im März 2008 wollen wir eine Ausstellung anstrengen. Vielleicht als Werkstattausstellung bei einem Kollegen mit genug Platz oder an neutralem Ort - auch als Austauschplattform, über was wir so machen. Hier zitiere ich eine Mail von Juliane Moldrzyk, die ich heute erhielt: Dabei ergab sich der eigentlich dringende (aber wohl bisher so nicht geäußerte) Wunsch, dass doch unsere regelmäßigen Treffen viel mehr auch dazu dienen sollten, sich untereinander auszutauschen, zu erzählen, was vielleicht gerade an aktuellen Problemen in der Arbeit auftaucht, wie man an Projekte herangeht etc. Der Schwerpunkt auf Vereinsinterna (der natürlich gestern extrem war) und der Frage, wie man das mehr oder weniger vorhandene Geld ausgeben will, dürfte dann max. die Hälfte eines Treffens ausmachen. Sprich, was du gestern auch selber meintest, den Vorteil, sich mit "Gleichgesinnten" zu treffen, sollten wir vielleicht besser nutzen. Das kann man sicher nicht erzwingen, aber vielleicht hatten wir ja gestern dazu sogar schon einige Ansätze, z.B. wenn wir uns den Fragen anderer, jüngerer, bzw. unerfahrenerer Kollegen stellen würden, könnten wir auch gegenseitig etwas dazu lernen. Und die Veranstaltung IA-offen als "viele-offene-Büros-an-einem-Ort" zu inszenieren, hätte auch untereinander einen Effekt. Vielleicht sollten wir i.oben zitiertem Sinn mehr an uns selber denken als an eine "Zielgruppe" für unsere Künste. Bitte denkt mal alle nach, wie wir Innenarchitektur Offen in Berlin und Umland sinnvoll für uns nutzen können. Weiterbildung wurde noch kurz angerissen wegen fortgeschrittener Stunde: Zur einem Brillux-Besuch nach Münster hat niemand sich bei mir gemeldet! Ich hoffte, von den neu zum BDIA gekommenen Kollegen jemand begrüßen zu können, war aber nicht. Da wir vor vielen Jahren, noch unter Landesvorsitz von Peter Störl, das letzte Mal eine Weiterbildung zu Existenzgründungsfragen hatten, hielt ich es für an der Zeit, sowas mal wieder anzubieten. Ich würde mich bereitfinden, sowas zu organisieren, wenn ich auf diese mail entsprechende Interessensbekundung als Antwort erhielte. Für uns "Altgediente" brauchen wir das nicht abzuhalten. Trotzdem ist jeder mit seinen Fragen bei uns herzlich willkommen - wer hätte nicht Freude daran, jüngeren Kollegen helfen zu können! Die nächsten Gelegenheiten hierfür bieten sich am gewohnten Ort um 18.00 Uhr am 27.09.2007 und am 29.11.2007 sich und allen Kollegen Urlaubsruhe, Sonne und was Anständiges zu lesen wünscht Uwe Völcker siehe auch Aufruf zum "Berliner Dialog" |